Österreichisches Freilichtmuseum

Kohlenmeiler, Großstübing (Steiermark)

Nummer: 10
Aufgebaut: 1993 (Nachbau)

KohlenmeilerEr diente zur Erzeugung von Holzkohle, wie sie für die bäuerlichen und vorindustriellen Schmieden benötigt wurde. Dabei musste getrocknetes Holz in einer Länge von 1 - 2 m um einen aus Stangen errichteten Feuerschacht, den so genannten „Quandl“, dicht gelagert und mit einer feuerfesten Schichtung aus Reisig, Rasen und Erde abgedeckt werden. Im Feuerschacht wird der Meiler angezündet. Um die Luftzufuhr und damit die Verkohlung des Holzes zu regulieren, wurden Löcher in den Mantel des Meilers gestoßen. Je nach Größe brannte ein Meiler 2 - 3 Wochen. Die Dachkonstruktion dient nur im Museum als Schutz gegen die Witterung.