"Rose, Minz & Grubenkraut" -
Vom Wissen und Nutzen der Bauerngärten
Themenschwerpunkt 2012:
Sonderausstellung und Aktionen
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Der blühende Garten eines Bauernhauses hat eine lange Geschichte und war verschiedenen Einflüssen und Modeströmen unterworfen. Geschützt durch einen Zaun, lag er immer direkt neben dem Wohnhaus und bildete mit diesem eine Einheit. Der Garten lieferte, was die Familie zum Leben benötigte, Gemüse, Gewürzkräuter, Heilpflanzen und Blumen, die man für Kirchen- oder Familienfeste brauchte. Hatten sich die Bewohner des Bauernhofs einst selbst versorgt, so veränderte sich die Ernährung und Konservierung und auch Großmutters Heilkräuter gerieten in Vergessenheit. Obwohl wir im nächsten Supermarkt das ganze Jahr frisches Gemüse und Kräuter aus aller Herren Länder bekommt, erlebt der Garten wieder eine Renaissance. Nicht nur Haubenköche setzen auf die Geheimnisse des historisch bäuerlichen Wissensschatzes. Diesem auf der Spur, spannt der heurige Themenschwerpunkt „Rose, Minz und Grubenkraut. Vom Wissen und Nutzen der Bauerngärten“ im Österreichischen Freilichtmuseum einen Bogen von der historischen Entwicklung der Bauerngärten über den vielfältigen Einsatz der Heilkräuter, zeigt einen Überblick über die verwendeten Gewürzkräuter, die Samenvermehrung, die einstige Nutzung der Färbepflanzen, über Nutztierheime, Anbautechniken etc. 01.05.2012 Maibaumaufstellen |
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