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Neustift bei Güssing (Burgenland)
Errichtet: Spätes 18. JahrhundertÜbertragungsjahr: 1967
| Der kleinräumige, traufseitig erschlossene, eingeschossige Streckhof vereint in der Firstlinie aneinandergereiht Stube, Rauchküche, Kammer, Stall und Scheune. Der in Blockbau mit Kopfschrot gezimmerte Bau ist mit einem Lehm-Häcksel-Gemisch verputzt und geweißt. Man betritt das Wohnhaus durch die Küche, wo der offene Herd und dahinter der Backofen stehen. Auch der Stubenofen wird von der Küche aus beheizt, so dass der Rauch aller Feuerstellen durch den hölzernen Rauchschlot von der Küche ins Freie gelangt.Die gezimmerte, jedoch gekalkte Stube vermittelt mit ihrer einfachen aber gediegenen Einrichtung die Stimmung eines bescheidenen Wohn- Schlafraumes. Das urtümliche Scherenjochdach ist mit Stroh gedeckt. Unser Berglerhaus ist eines der letzten dieses Haustyps des Südburgenlandes und ein bemerkenswertes Beispiel für die bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnisse in diesem Landesteil.[Lit.: Pöttler, Viktor Herbert: Das Berglerhaus aus Neustift bei Güssing im Österreichischen Freilichtmuseum. (=Schriften und Führer Nr. 17) Stübing 1994.] | ![]() Berglerhaus |




