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Österreichisches Freilichtmuseum Stübing

Blochstadel des Ringhofes (52)

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Winkl bei Ebene Reichenau

Errichtet: - -
Übertragungsjahr: 1969
 


Die beiden dreigeschossigen in Blockbau- und Ständerbauweise errichteten Stallscheunen sind so in den Steilhang gestellt, dass die beiden Obergeschosse durch je zwei übereinander liegende Hocheinfahrten erreichbar sind. Ebenerdig sind in den Blochstadeln die Stallungen untergebracht. Die einfachen, altartigen Stallsysteme reichen vom „Umlaufstall“ ohne Anbindung für das Jungvieh bis zu Kojen mit Anbindesystem im Rinder- und Pferdestall.Die parallel einander gegenüberstehenden Blochstadel schließen gemeinsam mit dem Pferdestall und der hangseitig gelegenen Brunnenhütte einen Innenhof, den so genannten „Viehhof“, ein. Der ostseitig gelegene größere Stadel ist der „Futterstadel“ mit einem für die Futterlagerung bestimmten, über die ganze äußere Traufseite reichenden "Grundschupfen“ oder Tiefbansen. In den Scheunengeschossen befinden sich Tenne sowie Lagerräume für Getreide, Futter und Stroh. Das dritte Geschoß der Scheunen wird hier „Gepater“ genannt und dient als Lager- oder Abstellraum. Die steilen Schersparrendächer sind wie das Wohnhaus mit Brettern, in der Art des „Buschendaches“, gedeckt. Blockstadel des Ringhofes
Blochstadel des Ringhofes