Saureggen bei Ebene Reichenau
Errichtet: Frühes 18. Jahrhundert
Übertragungsjahr: 1969
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Das für Innerkärnten typische aus dem 17. Jahrhundert stammende, zweigeschossige in überkämmtem Blockbau gezimmerte traufseitig erschlossene Wohnhaus ist ein Rauchstubenhaus. An seiner vorderen Giebelseite liegen die geräumige Rauchstube und ein kleines Stübl mit einem Kachelofen. Die Rauchstube entspricht dem Millstätter Typus, bei dem der Herd der Doppelfeuerstätte diagonal in die Stube hineinragt. Bei den in der Höhe gestaffelten kleinen Fenstern dieser Rauchstube ist deren Funktion als unterschiedlicher Seh- und Lichthorizont gut erkennbar. Die unteren Fenster bieten dem auf der Stubenbank Sitzenden die Sicht ins Freie, während die hochgestellten Fenster dem Sehhorizont eines stehenden Erwachsenen entsprechen. |
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Der hinter dem Herd zur Stüblwand breit hingelagerte Ofen diente als Back- und Kochofen, als Dörr- und Trockenanlage, aber auch als Badeofen (Schwitzbad) und Schlafplatz. Durch die giebelseitige Zweiräumigkeit steht unser Wohnhaus Paule, wie schon die steirischen Höfe Säuerling und Laarer, jenseits einer ostalpinen Nord-Süd-Transversale, die auch Dachsteinlinie genannt wurde, und die das östliche Schmalhausgebiet mit nur einem giebelseitigen Raum von den westlichen Breitgiebelhäusern mit 2 - 3 Räumen an der Giebelseite trennt. |
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