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Österreichisches Freilichtmuseum Stübing

Köse (49)

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Dellach im Gailtal (Kärnten)

Errichtet: 1867
Übertragungsjahr: 1975

Die konstruktiv höchst bemerkenswerte Köse stammt aus dem Jahre 1867. Sie gehört in die große Gruppe jener Trockengerüste, die im Süden Kärntens und in den westlichen Hochtälern des Landes zum Nachtrocknen von Getreide, Schnittfutter, Bohnen, Maisstroh u.ä. dienten. Diese auch Harpfen oder Hilgen genannten Bauten findet man auch in Slowenien, in Ost- und Südtirol, in der Schweiz und im Hohen Norden; in der Regel überall dort, wo hohe Niederschläge die Bodentrocknung erschweren. Unsere Dellacher Köse ist eine so genannte Doppel- oder Hofharpfe, deren Innenraum auch als Geräteschuppen genützt werden konnte.

Köse aus Dellach
Köse aus Dellach