Einach a.d. Mur (Oberes Murtal)
Errichtet: vermutlich 15. JahrhundertÜbertragungsjahr: 1964
| Im Wohnteil ist die historisch besonders bedeutsame Rauchstube mit den kleinen gestaffelten Fenstern erhalten geblieben und vermittelt mit ihrer sehr urtümlichen Doppelfeuerstätte noch eine mittelalterliche Wohnatmosphäre. Der Rauch der Feuerstätte entweicht über das Vorhaus durch zwei an der Giebelseite des Hauses angebrachte schlotartige Rauchabzüge ins Freie. Ein Kachlstübl, Schlafräume im Obergeschoß und ein eingebauter Speicher im Dachraum zählen noch zum Raumprogramm des Wohnhauses. Im Stübl wurde eine Schusterwerkstatt eingerichtet, wie sie noch um die Mitte des 20. Jahrhunderts auf dem Lande vereinzelt zu finden war. Im Stall gibt es neben den Ständen für Rinder und Pferde einen Umlaufstall für Jungvieh, einen Schweine- und einen Schafstall. Die Konstruktion des steilen mit Lärchenbrettern gedeckten Daches entspricht einem Pfettenstuhldach. Dabei werden die schrägen Dachhölzer, die Rofen, durch einen aus Pfetten, Stuhlriegeln und Stuhlsäulen gezimmerten stehenden Stuhl gestützt. |
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Wohn- und Wirtschaftsteil dieses einst hoch über dem Murtal gelegenen Einhofes sind in der Firstrichtung unter einem gemeinsamen Dach aneinandergereiht, wobei es zu keinem baulichen Zusammenschluss der beiden Baukörper Wohnhaus und Stadel gekommen ist. Beide Hofelemente stoßen stumpf aneinander und werden nur durch eine gemeinsame Dachkonstruktion im Bereich der Mauerbank miteinander verbunden. |
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| Im Wohnteil ist die historisch besonders bedeutsame Rauchstube mit den kleinen gestaffelten Fenstern erhalten geblieben und vermittelt mit ihrer sehr urtümlichen Doppelfeuerstätte noch eine mittelalterliche Wohnatmosphäre. Der Rauch der Feuerstätte entweicht über das Vorhaus durch zwei an der Giebelseite des Hauses angebrachte schlotartige Rauchabzüge ins Freie. Ein Kachlstübl, Schlafräume im Obergeschoß und ein eingebauter Speicher im Dachraum zählen noch zum Raumprogramm des Wohnhauses. Im Stübl wurde eine Schusterwerkstatt eingerichtet, wie sie noch um die Mitte des 20. Jahrhunderts auf dem Lande vereinzelt zu finden war. Im Stall gibt es neben den Ständen für Rinder und Pferde einen Umlaufstall für Jungvieh, einen Schweine- und einen Schafstall. Die Konstruktion des steilen mit Lärchenbrettern gedeckten Daches entspricht einem Pfettenstuhldach. Dabei werden die schrägen Dachhölzer, die Rofen, durch einen aus Pfetten, Stuhlriegeln und Stuhlsäulen gezimmerten stehenden Stuhl gestützt. |
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