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Mühle, Lamm im Lungau (Salzburg)

Nummer: 78
Errichtet: 1919
Übertragungsjahr: 1973

Die in überkämmtem Blockbau gezimmerte Radmühle entspricht in Konstruktion und Funktion den einfachen bäuerlichen Getreidemühlen, wie sie in den Alpenländern seit dem Mittelalter üblich waren. Ein oberschlächtiges Mühlrad wird über ein Fluder mit Wasser betrieben. Ein einfacher Mahlgang wird durch den Wellbaum (Grindl) über Kamprad und „Triebling“ in Rotation versetzt und mahlt das über den „Gossen“ eingebrachte Korn zu Mehl. Die Rüttel- oder Beutelgabel und der Mehlbeutel sorgen für die Trennung von Mehl und Kleie und für den Transport des Mehls in den Mehlkasten. Das schindelgedeckte Satteldach ist über das Wasserrad vorgezogen, was eine übermäßige Besonnung verhindern soll.