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Krautgrube, Feldbaum bei Bad Gams (Steiermark)

Nummer: 27c
Errichtet: 19.Jhdt
Übertragungsjahr: 1997

Aus starken bis 2 m in die Tiefe reichenden Stainzerplatten wurde eine Grube zur Konservierung von ganzen Krautköpfen errichtet.
In einem großen eisernen Krautkessel, wie er auf dem benachbarten Getreidekasten hängt, wurden die Krautköpfe mit heißem Wasser abgebrüht, danach in die Krautgrube gelegt und mit einer Steinplatte beschwert. Das auf diese Weise konservierte Kraut wurde im Winter als einst beliebtes und sehr bekömmliches Grubenkraut zu Fleisch und Knödeln zubereitet.
Grubenkraut wird heute vereinzelt auf Bauernmärkten wieder angeboten, es darf allerdings  nicht mit „Sauerkraut“ verwechselt werden.