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Hammerschmiede aus Krakauhintermühlen bei Murau (Steiermark)

Nummer: 19
Errichtet: 18. Jhdt.
Übertragungsjahr: 1971

Das als Zeugschmiede und Wohnhaus dienende Gebäude war bis 1966 in Verwendung. Der gemauerte Bau wird von einem steilen, mit Scharschindeln gedeckten Sparrendach beschirmt. Die Hammerschmiede ist mit einem so genannten Schwanzhammer ausgestattet, der durch ein mittelschlächtiges Wasserrad betrieben wird.

Eine aus Bruchsteinen gemauerte Esse mit Blasbalg, ein Amboss sowie zahlreiche Zangen und Hämmer zählen zur Grundausstattung der Schmiede. In der Schmiede wurden Hacken, Braxen, Hauen, Steigeisen sowie der so genannte „Schöderberger Pflug
erzeugt.

Ein zweites Wasserrad betreibt eine Schleifvorrichtung, mit der die Hauen und Hacken geschärft wurden. Dem Arbeitsraum ist eine
Beschlagbrücke angeschlossen, wo Pferde, Ochsen und andere Zugtiere beschlagen werden konnten.

Vor der Schmiede befindet sich ein vielfältig bepflanzter Lehr- und Kräutergarten, in dem es zahlreiche Küche- und Heilkräuter zu entdecken gibt.