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Berglerhaus, Neustift bei Güssing (Burgenland)

Nummer: 3
Errichtet: Ende 18. Jahrhundert
Übertragungsjahr: 1966

Der kleinräumige, traufseitig erschlossene, eingeschossige Streckhof vereint in der Firstlinie aneinandergereiht Stube, Rauchküche, Kammer, Stall und Scheune. Der in Blockbau gezimmerte Bau ist mit einem Lehm-Häcksel-Gemisch verputzt und geweißt.

Man betritt das Wohnhaus durch die Küche, in der der offene Herd und der Backofen stehen. Auch der Stubenofen wird von der Küche aus beheizt, sodass der Rauch aller Feuerstellen durch den hölzernen Rauchschlot von der „Schwarzen Küche“ ins Freie gelangt. Die gezimmerte, jedoch gekalkte Stube vermittelt mit ihrer einfachen  Einrichtung die Stimmung eines bescheidenen Wohn-Schlafraumes. Das Scherenjochdach ist mit Stroh gedeckt.

Das Berglerhaus ist eines der letzten dieses Haustyps des Südburgenlandes und ein bemerkenswertes Beispiel für die bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnisse im Burgenland.